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Lust auf Theater

Lust auf Theater

 (Okerlandarchiv)

Das Seniorenbüro der Stadt Braunschweig und das Staatstheater Braunschweig kooperieren auch in der Spielzeit 2017/2018 miteinander. In zwei Blöcken werden je vier Vorstellungen zu vergünstigten Konditionen angeboten. Zu jedem Block findet eine exklusive Informationsveranstaltung statt. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die 60 Jahre oder älter sind, sind herzlich eingeladen, sich bei der Informationsveranstaltung über den Inhalt der ausgesuchten Stücke zu informieren und Fragen zu stellen.

Die Gutscheine für die besonderen Preise sind NUR bei der Teilnahme an den Informationsveranstaltungen VORAB am Dienstag, 29. August 2017 um
15.00 Uhr im Kleinen Haus für den Herbst/Winter-Block.
Durch dieses Angebot laden wir die SeniorInnen der Stadt Braunschweig ein, sich mit dem aktuellen Theatergeschehen auseinanderzusetzen.

Bitte beachten Sie unsere Preise:
Wer alle vier Vorstellungen eines Blocks besucht, erhält alle Karten zu 25 % ermäßigt. Wer einzelne Vorstellungen besucht, erhält einen Rabatt von 20 %.
Am Tag der VORAB-Veranstaltung werden Listen an Gruppenverantwortliche ausgegeben, in die die Angehörigen der Gruppen (z. B. Seniorengruppen, Seniorenheime und betreutes Wohnen) eingetragen werden können. Ein Rabatt von 50 % kann nur Schwerbehinderten (ab 50 %) und Empfängern von Grundsicherung gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises gewährt werden.

VORAB-Veranstaltung für den Herbst/Winter-Block am Dienstag,
29. August 2017 um 15.00 Uhr im Kleinen Haus

Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

Sonntag, 24. September 2017, 14:30 Uhr im Großen Haus
Don Carlo
Oper in fünf Akten von Giuseppe Verdi
Librett o von François Joseph Pierre Méry und Camille du Locle nach Friedrich Schillers »Don Karlos« in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Keine seiner Opern hat Giuseppe Verdi so oft überarbeitet wie »Don Carlo«. All seinen Änderungen aber ist eines gemeinsam geblieben: Ein Werk, das nicht nur formal durch den Kontrast zwischen großer französischer Oper und italienischem Kammerspiel im Kern scheinbar unvereinbare Kräft e beleuchtet – Liebe und Macht, Staat und Religion, Politik und Privatheit und vor allem das Streben nach Freiheit in einem engmaschigen Gewebe von äußeren wie inneren Zwängen.

Sonntag, 29. Oktober 2017, 14:30 Uhr im Großen Haus
Peer Gynt
Tanzstück von Gregor Zöllig nach dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen
»Sei dir selbst genug!« – zugleich verführt und angewidert von diesem Lebensmott o begibt sich Titelheld Peer Gynt auf die Suche nach sich selbst und muss nach unzähligen Phantastereien und gescheiterten Lebensentwürfen feststellen, dass sein wahres Ich nicht aus einem gefestigten Kern, sondern – wie eine Zwiebel – lediglich aus unterschiedlichen Schalen besteht. Henrik Ibsens Drama aus dem Jahr 1867 dient Choreograf Gregor Zöllig als Vorlage für die tänzerische Auseinandersetzung mit den Themen Identitätssuche, Hoffnung, Tod und Liebe. Der britische Komponist Gavin Bryars schrieb eigens für diesen Tanzabend neue Musik auf der Grundlage von Edvard Griegs berühmtem »Peer-Gynt-Zyklus«.

Sonntag, 10. Dezember 2017, 14:30 Uhr im Großen Haus
Hänsel und Gretel
Oper von Engelbert Humperdinck
Librett o von Adelheid Wett e in deutscher Sprache
Pünktlich zur Weihnachtszeit wird es in der Stadt wieder knuspern, wenn Engelbert Humperdincks »Kinderstubenweihfestspiel«, wie der Komponist seine Oper liebevoll in Anlehnung an Richard Wagners »Parsifal« nannte, im Großen Haus zu sehen sein wird. Für die Inszenierung wird die gefeierte Sängerin und ehemalige Operndirektorin des Staatstheaters Brigitte Fassbaender nach Braunschweig zurückkehren und uns zu bekannten Musiknummern wie »Suse, liebe Suse«, »Brüderchen, komm tanz mit mir« oder »Abendsegen« mitnehmen in die zauberhaft e Märchenwelt von Hänsel, Gretel und Hexe.

Sonntag, 14. Januar 2018, 14:30 Uhr im Großen Haus
Haus der gebrochenen Herzen
Bernard Shaw
Im Bewusstsein der Umwälzung aller politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse müssen wir uns fragen: Wie konnte es dazu kommen? Bernard Shaws zornige Komödie bringt es präzise auf den Punkt: Das Schiff der Gesellschaft ist gestrandet, eine eingerostete und saturierte Gemeinschaft dreht sich nur noch um sich selbst und versucht mit allen Mitteln, das nicht konfliktfreie, aber gerade noch in seinen Bahnen gehaltene Leben zu bewahren. Doch am Ende schlägt die Bombe ein...

Veranstalter: Staatstheater Braunschweig und Seniorenbüro der Stadt Braunschweig
Kontakt: Diana Göring (Staatstheater) 1 23 45 31
Ulrich Knospe (Seniorenbüro) 4 70-33 41