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Ausstellungseröffnung: Ulea Wesemeyer | EN10027 - "Stahl fischen!"

Foto: Ulea Wesemeyer

Begrüßung: Michael Peter, Vorsitzender, BDA-Bund Deutscher Architekten
Bezirk Braunschweig
Einleitende Worte: Margit Neßlauer, Osteopathin, Braunschweig
Eröffnungsrede: Prof. Lienhard von Monkiewitsch, Künstler, Braunschweig
Präsident a.D, Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig
Dokumentation: Film „EN10027 ULEA WESEMEYER – Werken auf Stahl“.
Regie: Patrick Merz, directorscut Produktion www.directorscut.ch

Öffnungszeiten: 9.-10. Dezember 2017 von 10-18 Uhr. Ulea Wesemeyer ist anwesend.

Der Bund Deutscher Architekten Niedersachsen, die Bezirksgruppe Braunschweig, präsentiert vom 9.-10. Dezember 2017 Ulea Wesemeyer mit der Ausstellung „STAHL FISCHEN“!.

40 Stahlansichten.

Die Hamburgerin Ulea Wesemeyer nutzte bis 2005 konventionell Papier und Leinwand als Werkstoff für ihre Werke. Beständig auf der Suche nach einem anderen Material, mit dem sie nicht nur “per se“ eine Wirkung versammelt, sondern die Möglichkeit, das Trägermaterial so zu nutzen, das es sich in eine Materialidentität verdichtet.

2006 entdeckte sie das Stahl für sich. Die bis zu 2500 verschiedenen Sorten, von denen etwa 2000 erst in den letzten zehn Jahren entwickelt wurden, geben ihr unendlich Material, diesen Schöpfungsprozess freizusetzen. EN10027 ist ihrem Namen beigefügt, es ist der Kurzname, in der die Stähle in Güteklassen festgelegt, ihr Träger- und Arbeitsmaterial. Es folgte ein langer Prozess mit vielen Experimenten in der Oberflächenbearbeitung der Platten.
So entwickelte sie eine Technik, die schweren, porenlosen Stahlplatten ohne Stift und Pinsel zu bearbeiten.

Das Stahlmaterial wird von ihr gereinigt, geschliffen, poliert, gekippt, gekratzt, mit Farbe betropft und besprüht, über Kopf gestürzt und im 360 Grad Winkel geschwenkt. Diese Wirkung und Perspektive der Stahlverwendung faszinierte den Architekten Antti Ahola.

Bei einem Atelierbesuch in Hamburg, wurde die Idee angedacht, im Baudenkmal Torhaus (Haus der Baukultur) mit ihren Werken eine Ausstellung durchzuführen. Als Mitglied des Bund Deutscher Architekten der Bezirksgruppe Braunschweig, setzte er sich für die Umsetzung dieses Projektes ein.

Die Verbindung des Stahl zum Bauteil der Architektur, vom Denkmal zur Baugeschichte, der Stahl als Industriegeschichte. Ein Kreislauf, der sich in den Werken erschliesst. XY Tage- ziehen in die Form auf die Fläche.... kurzgefasst vom Tag A bis Tag H werden 8 Tage humorvoll, poetisch und provokant als Ein-Stimmung in die Werkschau eingeleitet. Perspektivwechsel ermöglichen, Assoziation initiieren. Eine Auseinandersetzung mit der Ursache und Wirkung in der Bearbeitung dieser aussergewöhnlichen Oberflächenintensität.

Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Katalog, der die Werke vorstellt und bespricht, sowie Postkarten, die als Erinnerung in sich Wirkung verdichten.

Ulea Wesemeyer, geboren 1965, lebt und arbeitet in Hamburg. Seit 2002 freischaffende Künstlerin mit Atelier im Westen Hamburgs. Sie hat sich für ihr OEuvre das Material Stahl ausgewählt. Der Anreiz und die Herausforderung sind die sich bedingenden Bearbeitungsmöglichkeiten und die Identität das dieses Material fordert und versammelt.

In einem langjährigen Prozess entwickelte sie eine Technik, die bewusst nicht mit Stift oder Pinsel ausgeführt wird. Kratzen, polieren, kippen, Farbe und Chemikalien auftropfen und aufschütten, die Stahlplatte über Kopf stürzen und im 360 Grad Winkel schwenken. So entstehen in vielen Schichten teilweise dreidimensionale Kunstwerke. Die umfangreichen Stahlsorten liefern für zukünftige Konzeptideen Herausforderungen und spannende Möglichkeit als Ausdrucksmittel. Werke befinden sich bei Sammlern in Dänemark,Deutschland, Kanada, Schweiz und in den USA.

Text © amo ascolto und Ulea Wesemeyer

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (08.12.2017 )



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