Menü und Suche

Gesundheitsförderung

Ansprechpartnerin

Doris Freudenstein
Gesundheitspädagogin

Stadt Braunschweig
Gesundheitsamt
Gesundheitsförderung
Hamburger Str. 226
38114 Braunschweig

Telefon 0531 470-7004
E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt

Die Gesundheitsförderung arbeitet seit vielen Jahren mit Schulen, Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen in Braunschweig zusammen. Präventive Angebote für Schulen, Unterstützung von Lehrer/innen und pädagogischen Fachkräften sowie Fortbildungsangebote stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt im Bereich Suchtprävention mit Alkohol-, Rauch- und Cannabisprävention. Bei der Entwicklung und Durchführung der suchtpräventiven Konzepte gibt es eine enge Verzahnung mit Braunschweiger Institutionen wie Jugendberatungsstellen oder Drogenberatungsstellen. Auch bei der Umsetzung bundesweiter Konzepte (z.B. HaLT = Hart am Limit; Konzept zur Alkoholprävention) ist die Gesundheitsförderung maßgeblich beteiligt. Grundlage für die produktive Zusammenarbeit ist der Braunschweiger Arbeitskreis Suchtprävention: ein Ort, an dem bereits zahlreiche Studien und Befragungen sowie Konzepte entwickelt wurden.



Suchtprävention - Angebote für Schulklassen in Braunschweig

Suchtprävention möchte dazu beitragen, dass viele Menschen ein freies, selbstbestimmtes und gesundes Leben führen können! Die Angebote des Gesundheitsamtes richten sich an Jugendliche in einer Phase, in der noch keine Konsumgewohnheiten entwickelt wurden, aber bereits eine inhaltliche Auseinandersetzung stattfindet. In 2-stündigen Veranstaltungen wird sensibilisiert und informiert; die eigene Haltung soll gefestigt und das Selbstwertgefühl gestärkt werden. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Alkohol, Cannabis und Rauchen. Die Angebote sind seit vielen Jahren erprobt und entwickeln sich kontinuierlich weiter. Besonders wichtig ist uns, dass sie Spaß machen, Aktivität und Auseinandersetzung fördern und auf spielerische Weise Wissen über Risiken vermitteln. Die Präventionen werden evaluiert und von den Schüler*innen bewertet (Durchschnitt liegt bei Note 1,8). Einige Präventionen finden in enger Kooperation mit der Jugendberatung mondo X, Drogenberatungsstelle u.a. statt. Die Bündelung von Kompetenz und Erfahrung kommt den Schüler*innen zugute!


Alkoholprävention

„Alles im Griff?“ – Alkoholprävention für Schulen (7. – 9. Klassen)

Die "Rauschbrille" simuliert einen Alkoholrausch von 1,3 Promille
Die "Rauschbrille" simuliert einen Alkoholrausch von 1,3 Promille

Dieses Angebot hat eine über 10-jährige Geschichte, in der sich die Kooperation zwischen Jugendberatung mondo X und Gesundheitsamt zum Erfolgsmodell entwickelt hat. Schüler*innen lernen nicht nur Wichtiges zum Thema Alkohol, sondern auch eine Jugendberatungsstelle und deren freundliche Mitarbeiter*innen kennen!
Die Alkoholprävention „Alles im Griff?“ ist interaktiv, will den Blick für Risiken schärfen, zum NEIN-Sagen ermutigen und emotional ansprechen. Interaktive Spiele und das Erleben mit den sogenannten „Rauschbrillen“ sorgen in entspannter Atmosphäre für ein nachhaltiges Erlebnis und laden zu einer produktiven Auseinandersetzung zum Thema Alkohol ein.
Obwohl in den letzten Jahren der Anteil riskant trinkender Jugendlicher rückläufig war, ist das Problem des übermäßigen und schädigenden Alkoholkonsums in unserer Gesellschaft noch immer riesengroß.
Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung – Unsere Kinder in Braunschweig der Volkswagen Financial Services AG ist das Angebot kostenfrei für alle Schüler*innen!


Cannabisprävention


Der Arbeitskreis Suchtprävention hat im Jahr 2017 ein Heft zusammengestellt, in dem Sie für Schulen relevante Angebote zum Thema Cannabis finden: Beratungsstellen für Jugendliche, Präventionsangebote für Schulklassen in Braunschweig, Online-Beratung, wo findet man Hilfe und Unterstützung? Schauen Sie selbst!


Planspiel Cannabis (8. und 9. Klassen)

In Kooperation mit Drogenberatungsstelle und Polizei bietet das Gesundheitsamt seit über 10 Jahren das Planspiel Cannabis an! Jugendlichen werden dabei die Konsequenzen beim Konsum von Cannabis sehr realitätsnah vermittelt: sie erleben in der Rolle einer fiktiven Person, was passieren kann, wenn man Cannabis konsumiert, verschenkt oder verkauft. Das Besondere ist, dass die Institutionen und Personen (Amtsgericht mit Richter*in und Staatsanwält*in, Polizei, Berater*innen von Jugendberatung bib, Erziehungsberatung, Drogenberatung und CLEAR, Pro Familia, AIDS-Beratung, Jugendgerichtshilfe) ganz real vor Ort erlebt werden! Da das Planspiel sehr aufwändig ist, kann es nur an 6 Terminen pro Jahr durchgeführt werden!


"Cannabis - Quo Vadis?"

Präventionskonzept für 8. – 10. Klassen

Bei kaum einer anderen Substanz hat es in den letzten Jahren so viele Entwicklungen gegeben (Cannabis als Medikament, Hanfshops in großen Städten, politische Diskussionen um Legalisierung,…). Umso wichtiger ist es, neutrale und sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Stationen laden zur Auseinandersetzung mit den psychischen, körperlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Aspekten von Cannabis ein. Das Konzept Cannabis – Quo Vadis wurde in Lörrach in der Villa Schöpflin entwickelt und wird nun auch in Braunschweig als Kooperationsmodell von Jugendberatung mondo X und Gesundheitsamt angeboten. (Auch die Drogenberatungsstelle bietet Cannabis-Quo Vadis an!) Es ist ebenso wie „Alles im Griff?“ durchgängig mit spielerischen und interaktiven Übungen versehen, die zur kritischen Auseinandersetzung einladen!


Rauchprävention

Rauchfrei dabei – Präventionsangebot für 6. und 7. Klassen

Diese Veranstaltungen verfolgen das Ziel, Jugendliche zum Nichtrauchen zu motivieren und sie in ihrer oft ablehnenden Haltung gegenüber dem Rauchen zu stärken.
Während in den letzten Jahren das Zigarettenrauchen bei Jugendlichen einen historischen Tiefstand erreicht hat, gibt es zahlreiche neue Trends wie das Shisha-Rauchen, E-Zigaretten und andere Möglichkeiten des Nikotin Konsums. Hier werden gezielt Informationen vermittelt.
Die Gefahr durch Passivrauchen sowie Hilfen beim Ausstieg aus dem Rauchen werden thematisiert. Jugendliche machen sich oft Sorgen um ihre rauchenden Angehörige!
Erschreckend sind noch immer die nackten Zahlen: 120 000 Menschen sterben in Deutschland jährlich durch Tabak; das sind über 300 Menschen pro Tag!