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Unternehmen im Konzern Stadt Braunschweig

Die Stadt Braunschweig erbringt eine Vielzahl Leistungen für ihre Bürger und Einwohner. Ein Großteil dieser Aufgaben wird von städtischen Fachbereichen und Referaten erledigt.

Gleichzeitig ist die Stadt Braunschweig (wie andere Städte auch) bereits in der Vergangenheit und in den letzten Jahren verstärkt dazu übergegangen, hierfür Unternehmen des privaten Rechts zu gründen oder sich daran zu beteiligen.

 

 

Die Gründe, die zu einer Gründung bzw. einer Beteiligung an einer Gesellschaft führen, können dabei recht vielseitig sein:

  • Ein flexibleres und schnelleres Auftreten u.a. in deregulierten Märkten (z.B. Energieversorgung)
  • Kaufmännische Rechnungslegung
  • Unter Umständen bessere Fördermöglichkeiten (beispielsweise Zuschüsse vom Bund, Land oder EU)
  • Das Einbringen von Expertenwissen (z.B. als Geschäftsführer)
  • Die Möglichkeit der Veräußerung von Gesellschaftsanteilen und damit Konsolidierung des städtischen Haushaltes, wenn die Aufgabe keine Kernkompetenz mehr darstellt
  • Historische Gründe (bspw. Rübenlieferrechtei und Beteiligung an der Domäne Wipshausen, die zur Beteiligung der Stadt an der Nordzucker Holding AG, ehemals Zucker-AG Uelzen-Braunschweig, führten)

Grundsätzlich ist die Idee der Privatisierung von öffentlichen Aufgaben nicht neu. Schon 1922 gründeten diverse Städte die "Deutsche Städte-Reklame" (DSR - heute Deutsche Städte-Medien GmbH) zur Wahrnehmung ihrer Interessen bei der Vermarktung von Werbeflächen im öffentlichen Raum.

1926 gründete der damalige Freistaat Braunschweig die heutige Nibelungen-Wohnbau-GmbH Braunschweig zwecks Bau von günstigen Mietwohnungen.
1932 gründete die Stadt Braunschweig die Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH, um den wirtschaftlichen Betrieb der Braunschweiger Bäder zu gewährleisten.
1964 wurde die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH gegründet, um die Bewirtschaftung der Braunschweiger Stadthalle zu übernehmen.
1970 wurden aus dem damaligen Eigenbetrieb die heutige Stadtwerke Braunschweig GmbH mit ihren Töchtern Braunschweiger Versorgungs-AG und Braunschweiger Verkehrs-GmbH.

2003 wurde der ehemalige Fachbereich 54 (Städtisches Klinikum) in die "Städtisches Klinikum Braunschweig GmbH" umgewandelt.

Das Referat Stadtmarketing hat zum 01. Jan. 2004 seine Arbeit als "Braunschweig Stadtmarketing GmbH" aufgenommen.

2000 (49 %) bzw. 2004 (die restlichen 51 %) wurde die Abfallwirtschaft privatisiert.

Ende 2005 ist die Gründung einer Stadtentwässerung Braunschweig GmbH vollzogen worden.