Menü und Suche

Bombenentschärfung verlief nach Plan

Braunschweig, 11. März 2017 Stadt Braunschweig, Pressestelle

Diese 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe lag im Mascheroder Holz vergraben. (Foto: Feuerwehr Braunschweig)
Diese 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe lag im Mascheroder Holz vergraben.
(Foto: Feuerwehr Braunschweig)

Die Bombenentschärfung im Mascheroder Holz ist erfolgreich beendet worden. Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe amerikanischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg wurde von Sprengmeister Michael Tilschneider entschärft. Ab sofort können die 6.000 Bürgerinnen und Bürger in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Hier lag die Bombe seit dem Zweiten Weltkrieg vergraben. (Foto: Feuerwehr Braunschweig)

Die Evakuierung verlief nach Plan – nach 12 Uhr waren nur noch vereinzelt Personen im Sperrgebiet unterwegs, die von der Feuerwehr und dem Zentralen Ordnungsdienst aufgefordert wurden, die Evakuierungszone zu verlassen. Um 13:16 Uhr war der gesamte Bereich geräumt, anschließend wurde der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Um 13:34 konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Arbeit beginnen. Die Bombe wurde zunächst mit Bagger und Schaufel freigelegt und anschließend von Sprengmeister Tilschneider entschärft. Um 14:23 war die Entschärfung abgeschlossen und der Bereich wurde wieder freigegeben.

 (Foto: Feuerwehr Braunschweig)

Insgesamt 346 Einsatzkräfte von Berufs- und freiwilliger Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Notfallseelsorge, Zentralem Ordnungsdienst und weiteren Fachabteilungen der Stadt Braunschweig waren im Einsatz, um die Evakuierung durchzuführen. 6.000 Anwohner in der Südstadt, im südlichen Rautheim und im nördlichen Mascherode mussten aufgrund der Evakuierung ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Etwa 30 Personen nutzten das Ausweichquartier in der Mensa im Schulzentrum Heidberg. Ein Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern und den betroffenen Anwohnern für ihr Verständnis.

alle Nachrichten