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Portal des Präventionsrats neu gestaltet

Braunschweig, 28. September 2017 Stadt Braunschweig, Pressestelle

Wer hilft in Braunschweig bei Fragen, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene berühren? Bereits seit 2007 informiert darüber das Hilfeportal www.braunschweig-hilft.de des Braunschweiger Präventionsrats. Es wurde jetzt neu gestaltet. Inhaltliche Erweiterungen, eine verbesserte Funktionalität und ein zeitgerechtes Design prägen den überarbeiteten digitalen Auftritt.

Ziel ist es, über einen einfachen Überblick und damit einen Wegweiser für die Vielfalt an Hilfsangeboten in Braunschweig anzubieten. Sozial-, Schul-, Gesundheits- und Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke, Vorsitzende des kommunalen Präventionsrats: „Wenn jemand Unterstützung benötigt, ist es für ihn oft nicht leicht, gleich die geeigneten Angebote zu finden. Hier bietet das Portal ein Serviceangebot für alle Lebenslagen, und eine themenorientierte Führung führt die Nutzerinnen und Nutzer mit wenigen Mausklicks schnell zum Ziel.“

Das Hilfeportal zeigt aktuell 125 Stellen auf, die in schwierigen Lebenslagen weiterhelfen. Aufgelistet sind Beratungsstellen, präventive Angebote sowie Ansprechpartner für Krisenintervention, Diagnostik und Therapie. Zielgruppe sind in erster Linie ratsuchende Eltern, Lehrkräfte, die z. B. Informationen einholen oder nach präventiven Angeboten suchen, und beratende Personen, die Hilfesuchende an geeignete Stellen weitervermitteln möchten. Auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können hier Hilfe finden.

In 19 Kategorien unterteilt finden sich zu unterschiedlichen Problemlagen geeignete Hilfen: Drogen und Sucht, Gewalt und Konfliktbewältigung, Trennung und Scheidung, Trauer, Umgang mit Geld und Schulden, Verkehrssicherheit und so weiter. Eine Kurzübersicht führt auf eine detailliertere Darstellung des spezifischen Hilfeanbieters und die jeweiligen Kontaktdaten.

Neu ist die Darstellung von Förderern lokaler Präventionsinitiativen. Raphaela Harms, Vertreterin der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz im Braunschweiger Präventionsrat: „Wir haben als Präventionsrat im Verbund mit unterschiedlichen Facharbeitskreisen sehr umfangreiche Aktionsjahre durchgeführt und dabei ungemein von der Unterstützung einiger Stiftungen profitiert. Sie sind als Teil einer gesamtstädtischen Präventionskultur von nun an im Portal mit ihren Förderzielen und -schwerpunkten abgebildet.“ Neu sind auch die Erläuterungen zu den knapp 40 Facharbeitskreisen, Stadtteilrunden und anderen Netzwerkstellen, die mit ihrer fachlichen Expertise als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Um die Übersichtlichkeit zu wahren, wurden Struktur und Menüführung geändert sowie die Darstellung angepasst. Eine verbesserte und differenzierte Suchfunktion soll dazu beitragen, dass Hilfesuchende es einfacher haben, beispielsweise beim Stichwort „Mobbing“ die passenden Hinweise zu erhalten.

Ein etwa monatlich erscheinender Newsletter informiert die rund 1.600 Adressaten über Veranstaltungen sowie Neuigkeiten aus den Bereichen Prävention, Beratung und Sozialpolitik. Für die im Portal aufgeführten Einrichtungen ist dies eine gute Gelegenheit, eine sehr breite Zielgruppe auf einfache Weise auf aktuelle Ausschreibungen hinzuweisen.

Die Auflistung bestehender Hilfsangebote ist jedoch nicht abgeschlossen. Ein Vorteil der Darstellung im Internet ist, dass sie sehr einfach anzupassen und zu erweitern ist. Dr. Hanke: „Wir sind für jeden Hinweis auf Angebote dankbar, die noch nicht im Portal erfasst sind und bitten hier auch um Unterstützung, um ein möglichst geschlossenes Bild von dem zu haben, was den Bürgerinnen und Bürgern mit Hilfebedarf in Braunschweig an Kompetenz und fachlicher Unterstützung zur Verfügung steht.“

Mit ihrer Unterstützung des Präventionsrats hat die Öffentliche Versicherung Braunschweig mit anderen wesentlich zur Realisierung des Relaunches beigetragen. Gabriela Schimmel, Bereichsleitung Unternehmenskommunikation und Mitglied im kommunalen Präventionsrat zum Engagement des Unternehmens und dem Internetangebot: „Das Hilfeportal ist wichtiger Teil eines Gesamtkonzeptes, mit dem der Braunschweiger Präventionsrat im Verbund mit anderen gesellschaftlichen Kräften dazu beitragen möchte, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“

Kontakt: Braunschweiger Präventionsrat Thomas Seliger Telefon: 0531 470 8555 Email: praeventionsrat@braunschweig.de.

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