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Bodensondierungen auf der Jasperallee

Braunschweig, 07. November 2018 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Bild der Bodensondierung auf der Jasperallee  (Foto: Stadt Braunschweig)
Bild der Bodensondierung auf der Jasperallee
(Foto: Stadt Braunschweig)

Die Stadtverwaltung hat den Boden auf dem Mittelstreifen der Jasperallee im Abschnitt zwischen Theater und Ring untersuchen lassen. Die Ergebnisse stellte die Verwaltung dem Grünflächenausschuss in seiner heutigen Sitzung vor.

Bereits im Juni wurden sechs Bodenproben mithilfe einer Pürckhauer-Sonde mit einem Durchmesser von etwa 1,5 Zentimetern entnommen. Die Ergebnisse der Proben bis zu einem Meter Tiefe ergaben, dass sich unter einem durchwurzelten Raum von etwa 10 bis 15 Zentimetern etwa 20 Zentimeter mit Bauschutt durchsetzter Sand befindet. In den darunterliegenden Schichten Sand, Erde oder Substrat waren keine wesentlichen Wurzeln der Bäume zu finden.

Auf Anregung der „BI Baumschutz“ hat die Verwaltung in Folge eines Gesprächs im Oktober sogenannte Schürfgruben anlegen lassen, um die Ergebnisse der ersten Sondierung zu überprüfen. Die Ergebnisse bestätigen aus Sicht der Verwaltung und des beauftragten Gutachters die bisherigen Einschätzungen: Unter einer oberen, kräftig durchwurzelten Erdschicht werden kaum noch Wurzeln angetroffen. In zwei der drei Schürfgruben lagen unter der Erdschicht etwa 20 Zentimeter Bauschutt. Am dritten überprüften Standort wurde sogar ein Betonfundament gefunden.

Die Verwaltung sieht sich daher in ihrer Einschätzung bestätigt, dass im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Baumbestandes und einer einheitlichen und wieder intakten städtebaulichen Ansicht der mittlerweile stark durch Lücken geprägten Baumreihen in diesem Bereich der Baumbestand ersetzt werden sollte.

Wie bereits mitgeteilt, sieht die Verwaltung die Ursachen für den schlechten Zustand der Bäume neben den ausgesprochen nachteiligen Bodenbedingungen in der früheren vorwiegenden Anpflanzung der an dieser Stelle baumbiologisch wenig geeigneten Baumart Silber-Ahorn sowie einer starken Behinderung der Entwicklungschancen zwischenzeitlich neu gepflanzter Bäume durch die noch vorhandenen.

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