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Fahrradabstellanlage am Hauptbahnhof

Braunschweig, 31. Mai 2018 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Der Braunschweiger Hauptbahnhof. (© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen; Weiterverbreitung nicht gestattet.)
Der Braunschweiger Hauptbahnhof.
(© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen; Weiterverbreitung nicht gestattet.)

Am Südausgang des Braunschweiger Hauptbahnhofs soll eine überdachte Fahrradabstellanlage errichtet werden. Das hat der Planungs- und Umweltausschuss am Mittwoch, 30. Mai, auf Vorschlag der Stadtverwaltung beschlossen. Die Verwaltung wird jetzt bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) einen Antrag auf Förderung stellen. Im Förderprogramm für Bahnhofsumfelder ist eine Zuwendung für Fahrradabstellanlagen von bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten möglich. Ein möglicher Zuwendungsbescheid ist für Anfang 2019 zu erwarten. Der Bau soll im selben Jahr realisiert werden.

„Eine solche Anlage trägt dazu bei, den Radverkehr vom und zum Hauptbahnhof weiter zu fördern“, sagt Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. „Daher soll sie so konstruiert werden, dass sie bei Bedarf vergrößert werden kann.“

Aufbauend auf einer im Februar vorgestellten Studie zum Fahrradparken am Braunschweiger Hauptbahnhof plant die Verwaltung unmittelbar südwestlich des Bahnhofsausganges die Schaffung einer modernen Abstellanlage für zunächst 300 Fahrräder. 200 Räder sollen in einem „Käfig“ mit elektronischer Zu- und Abgangskontrolle untergebracht werden. Weitere 100 Räder können frei abgestellt werden. Die gesamte Anlage soll überdacht sein. Schließfächer, Lademöglichkeiten für Pedelecs und weitere Ausstattungen ergänzen das Angebot. Bislang gibt es am Südausgang 52 Fahrradständer.

Eine spätere Verbreiterung des südlichen Bahnhofsausgangsbereiches, die von der Deutschen Bahn AG angestrebt wird, bleibt ohne Änderung der Fahrradabstellanlage möglich. Die DB AG stellt die nötige Fläche auf ihrem Gelände zur Verfügung. Die AWO als Betreiber der Fahrradstation ist bereit, sich gegen Entgelt um den Betrieb der Abstellanlage zu kümmern.

Der Regionalverband Großraum Braunschweig strebt ein einheitliches Schließmodell für Fahrradabstellanlagen im Verbandsgebiet an. Über das Internet und eine App auf dem Smartphone wird der Zugang zu abgeschlossenen Abstellbereichen ermöglicht. „Eine Vereinheitlichung im Verbandsgebiet bietet größtmöglichen Komfort“, sagt Stadtbaurat Leuer. „Es ist vorgesehen, diese einheitliche Lösung zu nutzen, sobald sie verfügbar ist.“

Zur Entlastung der Abstellsituation im Bereich des Hauptbahnhofs werden bereits in diesem Jahr in den Sommerferien auf der Nordseite zwei Maßnahmen realisiert: Vor dem McDonalds-Restaurant werden die vorhandenen Fahrradständer zu beiden Seiten ergänzt. Dort stehen bereits heute regelmäßig Fahrräder, die aber nicht angeschlossen sind und zum Beispiel bei Sturm regelmäßig umgeweht werden. An die neuen Ständer können rund 100 Räder diebstahlsicher und geordnet angeschlossen werden.
Auf den zwei Verkehrsinseln des Berliner Platzes werden versuchsweise mobile Bügel für jeweils 50 Räder aufgestellt. Damit soll die Akzeptanz dieser Standorte getestet werden.

Ein Luftbild mit Planskizze der Fahrradabstellanlage ist in dieser Beschlussvorlage zu finden:

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