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Sanierungsarbeiten in den Schulferien

Braunschweig, 12. Juli 2017 Stadt Braunschweig, Pressestelle

Wie in den Vorjahren wird die unterrichtsfreie Zeit der Sommerferien für die Sanierung von Schulen genutzt. Die Stadtverwaltung verfolgt die Strategie, Maßnahmen in Paketen zu bündeln und Schulen in möglichst wenigen Jahren vollständig zu sanieren. Seit 2014 werden deshalb in einem ersten Paket die Grund- und Hauptschule Rüningen, die Realschule John-F.-Kennedy-Platz, die Gymnasien Hoffmann-von-Fallersleben-Schule und der erste Bauabschnitt des Martino-Katharineums, die IGS Franzsches Feld und die Hauptschule Sophienstraße saniert. Die Sanierungen finden das ganze Jahr über statt, jedoch wird versucht, möglichst viele der Arbeiten in die Ferienzeiten zu verlagern.

Das erste Schulsanierungspaket mit einem Volumen von rund 38 Millionen Euro wird voraussichtlich in 2018 abgeschlossen sein. Lediglich die Arbeiten an der IGS Franzsches Feld und der zweite Bauabschnitt des Martino Katharineum werden durch ihren Umfang über das Jahr 2018 hinaus weitergeführt.

Darüber hinaus investiert die Stadt Braunschweig auch in diesem Jahr viel Geld für den Brandschutz der Schulen. Im Haushalt stehen für 2017 Mittel in Höhe von insgesamt 2,1 Millionen Euro, dazu kommen Brandschutzarbeiten an den Grundschulen Edith Stein, Comeniusstraße., Hohestieg und Timmerlah.

Für viele städtische Schulgebäude werden, abgestimmt auf die jeweiligen Brandschutzkonzepte, Planungen erstellt. Schwerpunkte dabei sind oft die Umsetzung eines zweiten baulichen Rettungswegs. Dies betrifft u. a. die Grundschulen Querum, die Altmühlstraße, und die Grundschule Hinter der Masch.

Desweiteren wird auch ein zweiter Rettungsweg im Gebäude der Straßenverkehrsabteilung in der Porschestraße umgesetzt. Bei den genannten Standorten wird der Bau des zweiten baulichen Rettungsweges in diesem Jahr jeweils als vorgezogene Maßnahme umgesetzt.

Die Sanierungsarbeiten in der Nibelungen-Realschule werden in diesem Jahr fertig. Einschließlich der Erweiterung der IGS Querum an diesem Standort werden dort insgesamt rund 10,8 Millionen Euro verbaut.

Auch die Kindertagesstätten stehen im Blickpunkt. Im Kita-Sanierungsprogramm werden etwa 645.000 Euro investiert: Küchenumbauten in der Kita Recknitzstraße und Kita Broitzem, sowie Fassadenarbeiten in der Kita Wenden, Kita Thune und der Kita Christian-Friedrich-Krull-Straße.

Darüber hinaus saniert der Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement in den Sommerferien die Unterdecken in den Sporthallen der Grundschule Bültenweg, Grundschule Lindenbergsiedlung, Realschule J.-F.-Kennedy-Platz, Förderschule Oswald-Berkhan-Schule, Grundschule Lehndorf sowie in der Sporthalle Naumburgstraße.

Um die Hallensperrzeiten für die Schulnutzung möglichst gering zu halten, wurde mit dem Abbruch der Decken teilweise schon vor den Sommerferien begonnen. Mit der Deckensanierung gehen auch Sanierungen der Heizung und Beleuchtungsanlagen einher.

In der Bezirkssportanlage Franzsches Feld wird das Funktionsgebäude für rund 950.000 Euro in 2017 saniert und erweitert.

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