Menü und Suche

Wohnraum für Studenten

Braunschweig, 01. November 2018 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Auch nach Beginn des Wintersemesters sind viele Studierende nach Auskunft des Studentenwerkes OstNiedersachsen noch auf der Suche nach einem Zimmer. Gerade bei Programmstudierenden, die meistens nur ein Jahr in Braunschweig bleiben, und bei Studierenden, die nach günstigem Wohnraum suchen, gibt es erfahrungsgemäß den größten Bedarf. Die Stadtverwaltung appelliert daher, wie auch schon in der Vergangenheit, an Braunschweiger, die vielleicht noch ein Zimmer haben, das sie nicht nutzen, Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Verwiesen sei in diesem Zusammenhang auf das Projekt „Wohnen für Hilfe plus“, das in Kooperation von Studentenwerk, dem Seniorenbüro der Stadt Braunschweig und dem Verein ambet vor einem Jahr gestartet wurde. Es geht dabei darum, ältere Braunschweiger, die Wohnraumkapazitäten haben, mit Studierenden zusammenzubringen, die bereit sind, im Gegenzug für eine günstige Miete Aufgaben zu übernehmen, z. B. Einkaufen, Kochen, Gartenarbeit, Vorlesen, Unterstützung bei Arbeit am Computer o. ä.

„Das finde ich eine schöne Idee, solche Wohnpartnerschaften kommen beiden Seiten zugute und bringen gleichzeitig die Generationen zusammen“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Ich hoffe, viele Braunschweiger kommen dem nach.“ Mehrere solcher Partnerschaften sind bei dem vom Land geförderten Projekt schon zustande gekommen. Am 14. November von 15 bis 17 Uhr gibt es übrigens ein Info-Café im Alten Bahnhof (Landessparkasse) mit einem gegenseitigen Kennenlernen von interessierten Senioren und Studenten.

Das Studentenwerk OstNiedersachsen wie auch die Stadt Braunschweig unternehmen seit Jahren intensive Anstrengungen, zusätzlichen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Studentenwerk hat mehrere neue Wohnheime, z. B. in der Wilhelmstraße, an den Start gebracht. Die Stadt schafft derzeit Baurecht für mehrere große Wohnbauprojekte, wobei auch jeweils günstiger Wohnraum entsteht. Gleichwohl gehen viele dieser Projekte erst in den kommenden Monaten und Jahren an den Markt, so dass gerade im Bereich von kleinen, kostengünstigen Wohnungen mit Engpässen zu rechnen ist.

Informationen zu dem Projekt „Wohnen für Hilfe plus“ und einen Flyer gibt es

alle Nachrichten