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Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis (außerhalb EU)

Eine ausländische Fahrerlaubnis aus einem Staat außerhalb der EU soll in eine deutsche Fahrerlaubnis umgeschrieben werden.

Mit einem gültigen ausländischen Führerschein (aus einem Staat außerhalb der EU) darf der Inhaber noch sechs Monate ab Wohnsitznahme in Deutschland Kraftfahrzeuge im Umfang der Berechtigung führen.

 

Unter welchen Voraussetzungen eine ausländische Fahrerlaubnis in Deutschland nicht gültig ist, ist den Informationen des Bundesverkehrsministers zum Thema "Gültigkeit ausländischer Fahrerlaubnisse (Führerscheine) in der Bundesrepublik Deutschland" zu entnehmen (siehe Downloads & Links)

 

Soll eine ausländische Fahrerlaubnis aus

 

  • Andorra
  • Französisch-Polynesien
  • Guernsey
  • Insel Man
  • Israel (Klasse B)
  • Japan
  • Jersey
  • Monaco
  • Neukaledonien
  • Republik Korea (Klassen 1, 2)
  • San Marino
  • Schweiz
  • Singapur
  • Südafrika
  • Taiwan (Klassen B, BE mit praktischer Prüfung)

in eine deutsche umgeschrieben werden, muss im Rahmen des Umschreibungsverfahrens keine erneute Prüfung beim TÜV (theoretisch oder praktisch) abgelegt werden. Dasselbe gilt für PKW-Fahrerlaubnisse aus bestimmten Bundesstaaten der U.S.A. und Kanada.

 

Soll eine ausländische Fahrerlaubnis aus einem anderen Staat umgeschrieben werden, muss im Rahmen des Umschreibungsverfahrens ggf. eine vollständige Prüfung beim TÜV (theoretisch und praktisch) abgelegt werden. Da fast alle Fahrschulen anbieten, die Umschreibungsanträge in der Führerscheinstelle abzugeben, sollten Sie sich daher - ggf. auch mit Ihren Fragen - bitte zunächst an die Fahrschule Ihrer Wahl wenden.

 

Unterlagen

  • Antragsvordruck (siehe Downloads / Links oder zu erhalten in der Fahrschule und beim Sachbearbeiter)
  • gültiger Personalausweis/Reisepass/elektronischer Aufenthaltstitel etc.
  • (Biometrisches) Lichtbild
  • gültiger ausländischer Führerschein
  • Übersetzung des ausländischen Führerscheines (siehe Informationen des Bundesverkehrsministers unter Downloads / Links)

Ob für die Umschreibung noch weitere Unterlagen benötigt werden (z. B. Sehtest oder Bescheinigung über die Teilnahme an einem Kurs in Erster Hilfe mit mindestens 9 Unterrichtseinheiten), wird bei Antragstellung in der Führerscheinstelle (ggf. mit der Fahrschule) geklärt.

Gebühren

  • wenn keine TÜV-Prüfung erforderlich: 35,00 bzw. 35,80 EUR
  • wenn TÜV-Prüfung erforderlich: 42,60 bzw. 43,40 EUR

Hinweise

Inhaber von PKW-Fahrerlaubnissen aus den USA oder Kanada (auch: Austauschschüler) sollten sich zunächst in der Führerscheinstelle erkundigen, ob sie im Rahmen des Umschreibungsverfahrens eine Prüfung beim TÜV ablegen müssen oder nicht.

Mitarbeiterin, Mitarbeiter

  Auskunftstelefon der Führerscheinstelle