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Sterbefallbeurkundung

Jeder Sterbefall muss unverzüglich beim Standesamt gemeldet werden und wird sobald alle Unterlagen vorliegen beurkundet.

Verstirbt eine Person, so ist ihr Tod mündlich oder schriftlich beim Standesamt anzuzeigen. Dies geschieht bei dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich diese Person verstorben ist. Die Frist beträgt 3 Werktage nach dem Tod.

Die Anzeigepflicht trifft bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen den Träger der Einrichtung.

Ansonsten sind zur Anzeige eines Sterbefalls in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:

  • Jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,
  • die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,
  • jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.
    Hierzu gehören auch die Bestatter, die nach den Kliniken in der Regel die Anzeige übernehmen.

Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass des/der Verstorbenen.
    Zum Reisepass gehört eine Meldebescheinigung.
  • Personenstandsurkunden des/der Verstorbenen (Geburt, Heirat, ggf. Auflösung der Ehe), ausländische Urkunden mit deutscher Übersetzung.
  • eigener Ausweis des Anzeigenden
  • ärztliche Todesbescheinigung (wird teilweise vom Krankenhaus übersandt)

Alle Dokumente sind im Original einzureichen und werden grundsätzlich nach der Beurkundung zurückgegeben.

Gebühren

Die Sterbefallbeurkundung ist kostenfrei.

Benötigte Sterbeurkunden werden mit 10,00 Euro für die erste und 5,00 Euro für jede weitere gleichzeitig bestellte Urkunde berechnet.

Bescheinigungen für die Benachrichtigung der Krankenkasse und der Rentenstelle des Verstorbenen sind ebenso kostenfrei wie die Bescheinigung für die Bestattung.

Bearbeitungszeit

Wenn alle Unterlagen vorhanden sind, erfolgt die Beurkundung in der Regel bis zum nächsten Werktag.